Zapatera
Audio completo en la voz de Loreto González, Barrio Franklin
Maletín de madera con impresión Giclée (original en acuarela) y voz de Loreto González, Barrio Franklin. Tamaño 61 x 47 x 10 cms.
SCHUHMACHERIN
Als ich nach Spanien ging, war in Chile nicht wirklich viel los mit Design, aber als ich zurückkam, gab es andere neue Marken wie Bestias oder Zapatería Maestra, und sie wurden von Leuten gemacht, die nicht aus der Mode- oder Bekleidungswelt kamen, fast alle waren Architekten, Kunststudenten oder sogar Wirtschaftsingenieure. Und es waren auch jüngere Leute, so dass ich mich viel mehr damit identifizieren konnte und sah, dass es eine Idee gab und einen Raum, in den ich eintreten konnte. Und ich verstand auch zum ersten Mal, dass das Entwerfen eines Schuhs oder eines Paars Schuhe wie eine Leinwand sein kann, wie ein Raum um etwas zu erschaffen.
Denn früher war das Herstellen von Schuhen für mich eigentlich nur der Job meines Vaters, und ich habe es immer nur als eine Möglichkeit gesehen, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, denn obwohl mein Vater seinen Beruf liebt, hat er das als Kinder nie wirklich an uns weitergegeben (ich sage „uns“, denn weder an mich noch an meine Schwestern). Es war immer eine sehr schwierige Arbeit für ihn, oder er hat uns nicht vermittelt, dass er sie wirklich gerne macht, das habe ich erst jetzt gemerkt. Und eigentlich hat ihn das Leben dazu gebracht, für ihn war es einfach das, was er gelernt hat und was er konnte. Es gibt nur noch sehr wenige, die wie mein Vater sind. Mein Vater ist 78 Jahre alt, er wird bald 79, und wirklich höre ich in der Welt der Schuhmacher immer wieder, dass „Schuhmacher verrückt sind“, oder sie sagen, warum macht ihr keine Gürtel, das ist doch viel einfacher oder billiger. Tatsache ist, dass es viele Lieferanten gibt, dass man mit verschiedenen Meistern mit unterschiedlichem Fachwissen arbeiten muss, dass es sehr teuer ist und ein sehr langer Prozess. Und man muss wirklich Geld haben, um in dieses Geschäft einzusteigen, oder es ist wie in meinem Fall, wo ich zwar kein Geld habe, aber eine komplette Werkstatt zur Verfügung, ich habe das Wissen und die Erfahrung meines Vaters, und so konnte ich vieles abkürzen.
Anfangs kam ich in die Werkstatt meines Vaters mit der Absicht, ihm zu helfen, indem ich Fotos machte und ihm erklärte oder zeigte, wie man die Werkstatt auf Vordermann bringt. Denn er arbeitete so, wie alle Hersteller früher gearbeitet haben, nicht als Designer, nicht als Marke, sondern als Hersteller für alle Geschäfte in ganz Chile, vor allem im Süden. All diese typischen Einkaufszentren, in denen sie nur chilenische Schuhe von verschiedenen Herstellern verkauften. Im Grunde genommen kamen die Verkäufer mit einer Zeitschrift und sagten: Ich möchte so viele Paare von diesen und diesen. Alle Hersteller in Chile arbeiteten so. Und die Schuhindustrie war auf ihrem Höhepunkt, es gab viele Schuhfabriken, auch sehr große mit 500 Arbeitern oder mehr. Bata zum Beispiel war eine Stadt, in der sie sogar Stipendien an die Kinder der Arbeiter vergaben, an diejenigen mit guten Noten oder Sportstipendien. Mein Vater hat tatsächlich in einer sehr großen Fabrik angefangen, dort hat er gelernt. Und dann er hatte eine kleinere Werkstatt, aber immer noch 30 Leute, die für ihn arbeiteten. Später brach mit den chinesischen Importen alles zusammen, viele kleine Werkstätten und mittelgroße Fabriken mussten schließen, die riesigen gingen weiter zurück, und mein Vater hält sich gerade noch so über Wasser, er hat nur noch vier Leute, die für ihn arbeiten. Und da haben wir angefangen, uns umzuorientieren, nicht mehr für den Großhandel zu arbeiten, sondern Dienstleistungen für Marken wie meine oder Zapatería Maestra oder welche auch immer anzubieten, La Horma, und das ist die Art und Weise, wie wir überlebt haben.
In dieser Werkstatt sind wir sechs Leute, mein Vater und ich sind diejenigen, die die Werkstatt leiten, und wir machen eine Million Sachen, aber dann gibt es auch die vier Leute, die die einzelnen Teile des Herstellungsprozesses machen. Die erste Person ist Roberto, der ist hier der cortador, der alle Lederteile schneidet, alles von Hand. Er weiß auch, wie man die besten Teile des Leders auswählt, die Spannung des Leders und wie man schneidet. Er gibt dann alle Lederteile, alle Teile eines Schuhs, das sind ziemlich viele, an Monica, die dort oben ist, im ersten Stock. Monica, die aparadora, fügt all diese Teile mit Nähten und Kleber zusammen, und das ist eine Arbeit, die normalerweise von zwei Personen erledigt werden muss. Aber wie ich schon erklärt habe gibt die Werkstatt im Moment nicht mehr her. Nachdem sie den Schuh gemacht hat, näht sie alles zusammen, und dann muss der Schuh geformt werden. Und das macht Jorge, der da unten im ersten Stock sitzt und der armador ist. Er setzt den Schuh auf dem Leisten zusammen und passt ihn auch an, das heißt, er setzt die Sohle ein. Und der letzte Prozess ist der von Rosa, die im Raum neben Roberto sitzt, Rosa macht die Verpackung. Das bedeutet, dass sie den kosmetischen Teil des Schuhs macht, dass sie ihm nach all der Mühe sozusagen den letzten Schliff gibt, ich weiß nicht, sie entfernt die Reste des Klebers oder bereitet spezielle Farben vor und macht den Schuh glatt und hübsch, legt ihn in die Schachtel mit den Etiketten und macht ihn fertig zur Auslieferung.
Na ja, angefangen habe ich um meinem Vater zu helfen, war das die Idee, und dann fing es an mir Spaß zu machen, und schließlich habe ich Schuhdesign studiert und gelernt, wie man Muster macht. Ich habe verstanden, welche Arten von Nähten verwendet werden müssen, was zuerst kommt, was danach kommt, ich habe gelernt, das Muster an jeden Leisten anzupassen. Das ist wie eine Ingenieursarbeit, denn zuerst macht man alles auf einem Blatt Papier, so wie bei der Herstellung von Kleidung, um die Modelle einer Garderobe anzufertigen, und dann macht man den Prototyp aus billigerem Leder und passt das Modell an. Ich habe den Diplomstudiengang für Schuhe an der Katholischen Universität belegt, der von einer Lehrerin namens Isabel Miranda unterrichtet wurde, einer Industriedesignerin, die sehr ordentlich ist, und sehr trocken. Und dann war ich ihre Assistentin in einigen der Kurse, bis der estallido social sie beendete (die sozialen Unruhen in Chile 2019/20, Anm. d. Ü.), und mit der Pandemie wurden sie nicht wieder aufgenommen. Diese Kurse waren voll, es waren viele Leute aus ganz verschiedenen Welten da, Krankenschwestern, Ingenieure, alle sind verrückt danach, Schuhe zu machen, sie lieben es. Und von dort kommen viele Marken, aber es gibt auch viele, die … nun, ich denke am Anfang denkt jeder es sei einfacher, und dann ist es ziemlich frustrierend, der Weg ist super kompliziert. Es ist schwierig, Dinge in irgendeiner Werkstatt zu lassen und sicherzustellen, dass die Sachen richtig erledigt werden und am Ende schön aussehen. Nun ja, es gibt viele Marken, die auf diesem Weg geboren wurden und gestorben sind. Für mich auf der anderen Seite waren Schuhe wie eine Stütze, bei der ich wirklich meine Stimme finden konnte. Ich fühle mich wohl, und ich habe das Gefühl, dass ich etwas lerne, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich an diesem Punkt schon viel weiß, und das gefällt mir auch.
Die akademische Ausbildung – das ist wahr – unterscheidet sich sehr von der Realität, von der Umsetzung in die Praxis. Was mein Vater mir beigebracht hat, hat er dadurch gelernt es zu machen. Er hat nicht patronaje studiert, er ging zu Royle, das war eine Fabrik, und er begann als Lehrling im patronaje und wurde dann schließlich modelista. Ich dagegen habe an der Katholischen Universität gelernt, Millimeter für Millimeter, aber in der Praxis ist es dann doch ganz anders. Ich habe also meinem Vater vieles beigebracht, denn er ist sehr unordentlich, er hat sich seine eigene Technik auch ein bisschen selbst erfunden und fängt immer wieder bei Null an, jedes Mal. Ich habe ihm also beigebracht, bestimmte Prozesse zu rationalisieren oder eine bestimmte Struktur zu haben. Und er hat mich umgekehrt gelehrt, dass anderthalb Millimeter im Moment der Herstellung in Wahrheit nicht wirklich zählen. Denn es hängt von so vielen Faktoren ab, vom Schneider, von der Art des Leders, von tausend Dingen. Es ist also eine wirklich gute Kombination, denn es ist eine Sache zu wissen oder zu sehen, was auf dem Papier passiert, das sehr geduldig ist, und eine andere Sache ist es, es zu machen.
Ich habe jetzt angefangen, Kurse zu geben, vor etwa einem Monat, ich glaube, ich habe sechs Kurse an der Andrés Bello (Universität) für die Kostümdesignstudenten im zweiten Jahr gegeben, und es macht wirklich Spaß, weil es ein anderer Ansatz ist. Ich glaube, es hat mehr mit mir zu tun oder mit der Welt, aus der ich komme, denn es ist sehr experimentell. Es handelt sich um einen Workshop über Accessoires und Nachhaltigkeit, ich arbeite also mit einer anderen Lehrerin zusammen, die Expertin für Textilien ist, und ich für Schuhe. Es macht wirklich richtig Spaß, weil sie jetzt einen Schuh und ein Körperaccessoire entwickeln müssen, aber mit nachhaltigen Materialien. Es ist also auch eine neue Lernerfahrung für mich, denn sie müssen mit Kunststoffen und auch mit Biomaterialien experimentieren, ich leite sie dazu bei der Modellherstellung an, so dass sie einen Schuh entwickeln können. Im Moment noch nicht zu kommerziellen Zwecken, sondern so, dass sie die Konstruktion eines Schuhs verstehen, damit sie ihn schließlich selbst herstellen können. Das Schöne daran ist, dass es sich um Experimente handelt, so dass die Entwürfe und die verwendeten Materialien sehr verrückt sind. Alles ist sehr anders.
Wirtschaftlich ging es nur langsam aufwärts, das muss ich sagen, denn ich habe Kunst und nicht Wirtschaftsingenieurwesen studiert, und das merkt man. Ich habe es noch nicht geschafft, davon wirtschaftlich unabhängig zu leben. Ich mache Fortschritte, ja, aber ich denke, es gibt Leute, die es schneller geschafft haben. Aber ich mache weiter, weil es mir wirklich Spaß macht und weil ich meinen Vater nicht verlassen werde, ich kann ihn nicht allein lassen. Weil mein Vater im Aufhören begriffen ist, verkleinert sich seine Werkstatt, die sein Leben ist, jeden Tag, und ich muss ihn bei diesem Übergang begleiten, und er empfindet das Gleiche für mich. Dass er mich begleiten muss, bis ich mich gut eingelebt habe. Und ich mag es auch, ich mag es, mit den Materialien zu arbeiten, ich mag es, in unseren Werkstätten zu arbeiten, ich mag es, zu den anderen Werkstätten zu gehen. Wir arbeiten zwar mit vier Leuten im Haus, die die meiste Arbeit machen, aber dann brauchen wir externe Werkstätten wie den Mann, der die Absätze macht, Don Daniel. Oder die Leute, die die prefinitos machen, das sind die Sohlen unserer Schuhe, diese Werkstatt heißt Los Magníficos. Es gefällt mir auch, weil ich zu diesen Werkstätten gehe, wo meistens ältere Leute arbeiten. Sie sind alle älter, das ist auch ziemlich besorgniserregend, weil man sich fragt, wer dieses Wissen später einmal erben wird. Wenn Don Daniel nicht mehr da ist, und ich weiß nicht, ob ihm nicht eines Tages etwas zustößt, weiß ich nicht, wer für mich die Absätze machen wird. Und ich gehe gerne hin, weil sie nett sind, weil sie gut schnitzen können, weil sie mir Dinge erklären, weil ich etwas lerne, und auch weil wir uns gegenseitig brauchen. Es ist eine Prozess des Zusammenarbeit und des gegenseitiges Teilens von Wissen. An der Herstellung von Schuhen sind wirklich viele Hände beteiligt, es stehen viele Werkstätten und viele Beziehungen hinter jedem einzelnen Paar Schuhe.
SHOEMAKER
When I moved to Spain there was not much design in Chile, but when I returned there were already some new brands like Bestias or Zapatería Maestra and they were led by people who did not come from the clothing or fashion world, almost all of them were architects, art students, even commercial engineers. And they were also younger people, so I felt much more identified with them and I saw that they were building an interesting proposal and there was a space where I could enter. And I also understood for the first time that designing a shoe or a pair of shoes could work for me as canvas, it could become a space to create as well.
Because before that, making shoes or footwear only represented for me my dad’s job and I only saw it as another way of making a living, because although my dad loves what he does, the truth is that when I was a child he never passed on that craft loving feeling to us (I say «us» because he didn’t pass it neither to me nor to my sisters). It was always a very complex job for him, or he didn’t show us that he really liked doing it, and I’ve only discovered that now. And the real world has led him to work on that and for him it was simply what he learned to do and what he knew how to do. And there are very few shoemakers left like my dad. My dad is 78 years old, he’s going to be 79 soon and the truth is that I always hear people in the craft world saying that «shoemakers are crazy» or they ask you why don’t you make belts, which is much easier or cheaper to produce. Because the truth is that in this job there are a lot of suppliers, you have to work with different masters with different expertise, it’s very expensive and it’s a very long process. And well, the truth is that you have to have money to get into this business, or as in my case, that I don’t have money but I have a complete workshop at my disposal, I have my father’s knowledge and experience to look up to, and in that sense I’ve been able to make a much shorter journey.
At first I came to my dad’s workshop with the intention of helping him by taking pictures and showing him some new angles, or explaining him how to rethink the workshop Because he worked as all the manufacturers used to do, not designing, not as a brand but as a manufacturer for all the Chilean shops, especially in the south. All these typical commercial shops, where all the shoes they sold were Chilean shoes from different manufacturers. And in the back, salesmen would come in with a magazine and they would say I want that, many pairs of this, this and that. And that was the way all the manufacturers in Chile worked. And when the shoe industry was at its peak, there were a lot of shoe factories, from very big ones with 500 workers or more. Bata for example was almost a city where they even gave scholarships to the worker’s children, for those who had good grades, or they gave them sports scholarships. In fact my dad started in a super big factory where he learned almost everything. And then he had a smaller workshop but he still had 30 people working for him. After the Chinese imports came in all of that collapsed, many small workshops and medium-sized factories died, the giant ones continued to fall, and my dad is still barely holding on, he only has four people working for him now. And that’s where we started to give this turn of not doing wholesale manufacturing, but to start providing services to brands like mine or Zapatería Maestra or, who knows, La Horma, and that’s the way we have managed to survive.
In this workshop we are 6 people, my dad and I are the ones who run the workshop and we do a million things, but then there are other 4 people who are the ones who do each part of the shoe making process. The first person is Roberto, the one who is here who is the cutter, and he is the one who cuts all the leather pieces, he cuts everything by hand. He also understands, he knows how to choose the best parts of the leather, to put the proper tension to the leather, which way to cut. And then he delivers all the pieces of leather, all the pieces of a shoe, which are quite a lot, and he delivers them to Monica who is up there, on the second floor. Monica, who is the seamstress, joins all these pieces by means of seams and glue, and this is a job that usually has to be done by two people. But as I explained to you in the workshop at the moment we can’t do any better.
After she makes the shoe and she leaves everything sewn, the shoe has to be shaped. And that is done by Jorge, who is down there on the second floor and he is the assembler.
So he assembles the shoe on the last and also covers it, which means that he puts the sole in. And finally, the last process is the one that Rosa does, who works in the room next to Roberto. Rosa makes the packaging. The packaging means that she does the cosmetic part of the shoe, that after all the hassle, she needs to give it some touch-ups, she removes the glue residues or prepares special inks to match the leather tone and leaves the shoe ironed, pretty, puts it in the box with its labels and leaves it ready to be delivered.
Well, so at first I went in to help my dad, that was the idea, but then I started to like it a lot so in the process I ended up studying shoe design and I learned how to do pattern making. I understood the types of stitching that had to be used, what came first, what came after, I learned to adapt the pattern to each last. This is like an engineering job, because first you do everything on a piece of paper, just like you do when you design clothes, to copy the models of a wardrobe, and then you make the prototype in a cheaper leather to adjust the model. I studied the footwear diploma offered by the Catholic University and that was taught by a professor named Isabel Miranda, she is an industrial designer and she is super neat, super talented. And afterwards I was her assistant in several of the courses until the social explosion came, and with the pandemic they didn’t give it again. And those courses were full, there were a lot of people from different worlds attending, nurses, engineers, everyone was amazed with making shoes, they loved it. And from that experience many brands came out but there are also many that… well I think everyone thinks it’s easier and then it’s quite frustrating, the path is super complex. It is difficult to leave things done in any workshop, it is difficult to get compliance from the suppliers or for things to turn out beautifully. And well, there are many brands that have been born and have died along the way. For me, on the other hand, shoes were like a platform where I could really find my voice. And I feel comfortable and I always learn something and at the same time I feel that at this point I already know a lot and I like that feeling too. Academics are very different from reality, from putting things into practice. That’s what my dad has taught me, because he learned by doing. He didn’t study pattern making, he went to Royle, which was a factory, and entered as an apprentice model maker and then ended up becoming one. On the other hand, I learned at the Catholic University, millimeter by millimeter, but then in the real process some things are very different. So I’ve taught my dad a lot of things, because he’s very messy and also kind of invented his own technique and always starts from scratch, every time. So I taught him how to speed up certain processes or to have a certain structure. And he has showed me the other way around, he has taught me that the millimeter and a half, the truth is that it doesn’t count at the moment of manufacturing. Because it depends on many factors, the cutter, the type of classes now at the Andrés Bello University for the second year students of Costume Design and it’s really super fun because it’s like another approach. I mean, I think it has more to do with me or with the world I come from because it is very experimental. And it is a workshop on Accessories and Sustainability, so I work in pairs with another teacher who is a specialist or expert in textiles and my expertise is in footwear. So it is super fun because now the students have to develop a pair of shoes and a body accessory with sustainable materials, so there is also a new learning experience for me because they have to experiment with plastics, with biomaterials too and what I do is to guide them in the pattern making so that they can develop a real shoe. Not really at this moment from a commercial point of view, but at least I try to lead them to understand the construction of a shoe at a point where they could eventually manufacture it for real. And the fun part is that it’s experimental, so the designs are super crazy and the materials used are crazy too. Everything is very different.
It has been slow economically, I have to say that, because I studied art and did not study commercial engineering and you can notice that. I have not been able to be independent economically living from this. I’m making progress, yes, but I think there are people who have done it faster. But I keep doing it because I really like it and because I’m not going to leave my dad either, I can’t leave him alone. Because my dad is on his way out, his workshop, which is his life, is getting smaller every day, and I have to accompany him in this transition and he feels the same way with me. That he has to accompany me until I am well settled. And I also like it, I like working with materials, I like working in the workshops, I like going to see the other supplier workshops because we work with 4 people inside who do most of the work, but then we need external workshops like the one of man who makes the heels, Don Daniel. Or those who make the shoes fine, which are the soles of the shoes. That workshop is called Los Magníficos, so I like it because I get to go to those workshops that are usually run by older people. They are all elders, and that is also very worrying because one wonders who is going to inherit this knowledge later on. When Don Daniel is gone, which I don’t know, any day something can happen to him, I don’t know who is going to take over. And I like to go because they are nice, they are very comic, they explain things to me, I learn things, and well, we also need each other. It’s like a collaboration and a reciprocal knowledge that is shared. The truth is that there are many hands involved in making shoes, there are many workshops and there are many relationships behind a single pair of shoes.

